Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

Zitronenfalter SchmetterlingDer Zitronenfalter gilt als Frühlingsbote, da er bereits sehr zeitig im Jahr zu beobachten ist.

 

 

Zitronenfalter Steckbrief

  • Aussehen Schmetterling:Zitronengelb (Männchen) bzw. gelbgrün (Weibchen) mit orangefarbenem Fleck in der Flügelmitte.1
  • Aussehen Raupe: Grün
  • Länge: 30mm2
  • Spannweite: 60 mm3
  • Lebensraum: Waldränder, Hecken, Parks und Gärten.4
  • Lebenserwartung: bis zu 11 Monate5
  • Fressfeinde: Vögel, Spitzmäuse, Frösche, Spinnen, Insekten, Katzen
  • Gefährdet durch: Lebensraumverlust, Pestizide, Bakterien, Viren, Pilze
Lebensweise/Fortpflanzung:

Der Zitronenfalter fliegt zwischen März und Oktober. Den August verbringt er allerdings in einer Sommerstarre, in der er weniger Energie verbraucht. Im April legt der Zitronenfalter an den Blättern von Faulbaum und Kreuzdorn seine Eier ab.6

Überwinterung:

Der Zitronenfalter überwintert als Schmetterling unter freiem Himmel und übersteht aufgrund eines körpereigenen „Frostschutzmittels“ auch tiefere Temperaturen.

Besonderheiten:

Der Zitronenfalter fliegt sehr gerne violette Blüten an.7

Nutzen für den Naturgarten:

Bestäubung (beispielsweise Schlüsselblumen8 )

Nektarpflanzen für den Zitronenfalter:

Blutweiderich, Schmetterlingsflieder, Seidelbast, Wasserdost, Hohler Lerchensporn9, Taubnessel …

Raupenfutterpflanzen für den Zitronenfalter:

Faulbaum, Kreuzdorn

Das hilft dem Zitronenfalter:

Wildblumenwiese, ganzjährige Nektarversorgung. Efeu zur Überwinterung.10

Persönliche Anmerkungen:

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Literaturhinweise

DREYER, WOLFGANG: Welcher Schmetterling ist das? 143 Arten einfach bestimmen, Stuttgart, Franckh-Kosmos-Verlag,2013.

STICHMANN, WILFRIED: Der große Kosmos-Tierführer, Stuttgart, Franckh-Kosmos-Verlag, 2005.

WITT, REINHARD: Natur für jeden Garten, Ottenhofen, Naturgarten Verlag, 2013, 2015.

  1. Vgl. STICHMANN (2005), S. 354/5. []
  2. STICHMANN (2005), S. 354/5. []
  3. STICHMANN (2005), S. 354/5. []
  4. Vgl. DREYER (2013), S. 24. []
  5. Vgl. DREYER (2013), S. 24. []
  6. Vgl. DREYER (2013), S. 24. []
  7. Vgl. DREYER (2013), S. 24. []
  8. Vgl. DREYER (2013), S. 24. []
  9. Vgl. WITT (2013, 2015), S. 285. []
  10. Vgl. DREYER (2013), S. 24. []