Kraftsträuße. Wilde Kräuter für magische Sträuße

Das Buch wurde mir vom pala-Verlag kostenlos für eine Rezension zur Verfügung gestellt.

Inhalt

In ihrem Buch Kraftsträuße. Wilde Kräuter für magische Sträuße – individuell, bezaubernd, heilsam* stellt die Kräuterführerin Christina Mann mehr als 40 heimische Pflanzen vor, die sich zum Sammeln für einen Kraftstrauß eignen.
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Neu ausgesät: Gemshorn und Flügeltabak

Nachdem in der vergangenen Woche bereits ein paar Pflanzen, die nachts duften und somit Nachtfalter anlocken, zu unserem Naturgarten hinzugekommen sind, habe ich nun zusätzlich noch Gemshorn (Matthiola bicornis) und Flügeltabak (Nicotiana alata) ausgesät. Weiterlesen

Neu gepflanzt: Duft-Nachtkerze, Nachtviole und Mondviole

Vor einigen Wochen hatte ich mich entschieden, unseren Naturgarten in diesem Jahr durch ein paar Pflanzen für nächtliche Besucher zu erweitern. Neu gepflanzt habe ich daher zwei Exemplare der Duft-Nachtkerze (Oenothera odorata) sowie jeweils eine Nacht- (Hesperis matronalis) und eine Mondviole (Lunaria rediviva).  Weiterlesen

Auswahl der Pflanzen im Naturgarten

Eines der wichtigsten Kriterien dafür, ob und wie viele Tiere den neu geschaffenen Naturgarten aufsuchen, liegt in der Auswahl der Pflanzen. Wann immer möglich solltest du dabei heimische Pflanzen berücksichtigen, denn diese ernähren im Vergleich zu den oftmals beliebteren Exoten ein Vielfaches an Tieren.

Es gibt allerdings auch ein paar nicht heimische Pflanzen, die von der Tierwelt sehr gut angenommen werden und die beispielsweise dann blühen, wenn ansonsten nur noch wenig blüht, so beispielsweise der Bienenbaum. Daher sollten trotz allem Fokus auf heimische Pflanzen nicht alle Exoten kategorisch ausgeschlossen werden. Weiterlesen

Heimische Pflanzen

Wolliger SchneeballWill man Tiere und Natur unterstützen, so ist es auch im eigenen Garten notwendig, vermehrt auf heimische Pflanzen zu setzen, da diese in aller Regel im Vergleich zu exotischen Arten ein Vielfaches an Tieren ernähren. Im Durchschnitt versorgen exotische Pflanzen Tiere nur mit einem Fünftel der Nahrung dessen, was heimische Arten bereitstellen können.

Auch wenn Insekten mit 17 besuchenden Arten am Wolligen Schneeball (Abbildung links oben) kein allzu ausgeprägtes Interesse zeigen, so werden seine Früchte jedoch von immerhin 6 Säugetierarten und 15 Vogelarten genutzt und darüberhinaus wird er als Vogelschutzgehölz geschätzt.1

Pflanzensortiment tierfreundlicher Garten*
Wertvolle Pflanzen für Insekten, Vögel und Co.

Mehr Insekten = Mehr Vögel

Je mehr Insekten von den Pflanzen in deinem Naturgarten angezogen werden – und dies werden sie in aller Regel nur von ungefüllten Blüten – umso lieber werden sich Rotkehlchen & Co. in deinem Garten aufhalten. Viele Vögel bedeuten für dich – unabhängig von der Freude am fröhlichen Gezwitscher – natürlich auch einen besseren Schutz vor so genannten Schädlingen und wo reichlich Nahrung in Form von Nektar und Fraßpflanzen vorhanden sind, sind üblicherweise auch Flugkünstler wie Schmetterlinge und Falter nicht weit. Als Folge können sich sogar Fledermäuse und andere seltenere Arten wieder zu Hause fühlen, vorausgesetzt natürlich, dass weitere notwendige Standortfaktoren stimmen.

Tiere brauchen das Gesamtpaket

Gimpel

Das Verständnis um solche Zusammenhänge in der Natur ist uns in unserer von der Natur entfremdeten Lebensweise mehr und mehr abhanden gekommen. Nur allzu oft werden in Gärten mit Einheitsrasen, Thujen und Forsythien in bester Absicht Nistkästen aufgehängt, doch dabei leider vergessen, dass Vögel für die Aufzucht ihrer Jungen Nahrung brauchen und diese eben umso leichter zu finden ist, wenn die Beete auch für Insekten interessant erscheinen bzw. andere Nahrungsquellen vorhanden sind.

LöwenzahnWusstest du zum Beispiel, dass der Gimpel – auch Dompfaff genannt – (rechte Abbildung) sehr gerne die Samen des Löwenzahns zu sich nimmt?  Auch wenn die Abbildung rechts unten das Geschehen aus einiger Entfernung zeigt, so kannst du darauf dennoch ein Dompfaff-Männchen (rote Brust, rechts im Bild) und ein Dompfaff-Weibchen (bräunliche Brust, links im Bild) sehen, die sich genüsslich dem Löwenzahn annehmen.
Dompfaff frisst LöwenzahnDu kannst dem Dompfaff (und nebenbei auch noch den Bienen) also etwas Gutes tun, wenn der Löwenzahn bei dir zumindest auf einem kleinen Stückchen Wiese stehen bleiben darf.

Aber selbst wenn du nicht so tolerant bist, den Löwenzahn in deinem Rasen zu dulden: Auf keinen Fall solltest du zu chemischen Mitteln greifen, um die „Pusteblume“ aus deinem Garten zu vertreiben. Denn Bienen, die die Blüten besuchen oder Vögel, welche die Löwenzahnsamen zu sich nehmen, würden in diesem Fall unweigerlich auch das Gift aufnehmen.
In einem ersten Schritt gilt es daher also, so viele dieser Zusammenhänge wie möglich wieder verstehen zu lernen und unseren Garten hier und da an grundlegende Notwendigkeiten anzupassen.

Welche heimischen Pflanzen empfehlen sich für den Naturgarten?

Die Frage, welche heimischen Pflanzen du pflanzen solltest, hängt unter anderem davon ab, wie viel Platz du in deinem Naturgarten zur Verfügung hast, welche Standortbedingungen gegeben sind und welche Tierarten du anlocken willst. Damit du schnell das Richtige findest, werden die heimischen Pflanzen an dieser Stelle in verschiedene Kategorien unterteilt. Da es auch ein paar nicht heimische Pflanzen gibt, die jedoch für die Tiere in deinem Garten sehr wertvoll sind, findest du auch hierzu einige Informationen.

  • Heimische krautige Pflanzen (einjährig)
  • Heimische krautige Pflanzen (zweijährig)
  • Heimische Stauden
  • Heimische Kletterpflanzen
  • Heimische Heckenpflanzen
  • Heimische Sträucher
  • Heimische Bäume
  • Empfehlenswerte Exoten
  1. URL: http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/iab/dateien/gehoelze_heimisch_wolliger_schneeball.pdf [01-05.15] (Link leider nicht mehr verfügbar) []