Der Birkenzeisig gehört zu den Finkenvögeln und fällt vor allem durch seine leuchtend rote Stirn auf.

Birkenzeisig Steckbrief

    • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
    • Familie: Finken (Fringillidae)
    • Wissenschaftlicher Name: Carduelis flammea
    • Englischer Name: Common Redpoll
    • Französischer Name: Sizerin flammé
    • Weitere Namen: /
    • Aussehen:  Bräunliche Oberseite mit dunkelbraunen oder schwarzen Längsstreifen, Stirn leuchtend rot, kleiner,
      schwarzer Kinnfleck, Unterseite weißlich.1
    • Größe/Länge:  13 cm2
    • Spannweite: /
    • Gewicht:  /
    • Vorkommen: Brutvogel (mehrere Rassen) in den nördlichen Breiten der Nordhalbkugel und in Hochgebirgen.3
    • Lebensraum: Nadelwälder, Weiden-, Birken- und Erlengebüsche, auch Gärten und Parks.4
    • Lebenserwartung:  /
    • Bevorzugte Speisen: Kleine Samen beispielsweise von Birke, Erle, verschiedenen Gräsern und Unkräutern sowie zur Brutzeit Insekten.5
    • Fressfeinde:  Greifvögel, Rabenvögel, Marder
    • Beobachtungszeitraum: /
    • Zugverhalten: /
    • Brutzeit: /
  • Anzahl Brutpaare Deutschland: /
  • Gefährdet durch: Gefahren auf dem Weg vom/ins Winterquartier
  • Gefährdungsgrad: /

Lebensweise/Fortpflanzung:

Der Birkenzeisig legt sein Nest in Bäumen, Sträuchern und sogar niedrig über dem Boden an. Ab Mai legt er 4-6 hellblaue Eier mit zahlreichen rötlichen oder bräunlichen Flecken und Kritzeln, die er 12-15 Tage bebrütet. Die Jungen bleiben weitere 12-15 Tage im Nest.6

Besonderheiten:

Der Birkenzeisig lässt sich im Winter vor allem bei der Nahrungssuche an Erlen und Birken beobachten.7

Interessantes:

Abhängig vom Nahrungsangebot kommt es in manchen Jahren zu regelrechten Invasionen des Birkenzeisigs.8

Nutzen für den Naturgarten:

Insektenregulierung (Brutzeit)

Das hilft dem Birkenzeisig:

Unkrautecke, die Samen bilden darf und Hängebirken. Futterstelle (auch am Boden) mit Sonnenblumenkernen und Nigersaat (vor allem im Winter), zudem Vogeltränke und/oder Teich mit Trinkgelegenheit.9

Das schadet dem Birkenzeisig:

Pestizide, Beseitigung von Unkräutern

Auszeichnungen:

/

Persönliche Anmerkungen:

/

Literaturhinweise

BURTON, ROBERT: Vögel im Garten, München, Dorling Kindersley Verlag GmbH, 2004, 2008, 2013.

BEZZEL, EINHARD: BLV Handbuch Vögel, München, BLV Verlagsgesellschaft mbH, 1996.

STICHMANN, WILFRIED: Der große Kosmos-Tierführer, Stuttgart, Franckh-Kosmos-Verlag, 2005.

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  1. Vgl. BEZZEL (1996), S. 510. []
  2. STICHMANN (2005), S. 98/2. []
  3. Vgl. BEZZEL (1996), S. 510. []
  4. Vgl. STICHMANN (2005), S. 98/2. []
  5. Vgl. BURTON (2004, 2008, 2013), S. 209. []
  6. Vgl. BEZZEL (1996), S. 510. []
  7. Vgl. BEZZEL (1996), S. 510. []
  8. Vgl. BEZZEL (1996), S. 511. []
  9. Vgl. BURTON (2004, 2008, 2013), S. 209. []