Unsere Ergebnisse: „Stunde der Wintervögel 2014“

Vom 03. bis 06. Januar fand auch im Jahr 2014 wieder die von NABU und LBV initiierte „Stunde der Wintervögel“ statt. Obwohl es in diesem Jahr für die Jahreszeit sehr warm war und deutlich weniger Vögel zu sehen waren als an kalten Wintertagen, haben auch wir uns an dieser Aktion beteiligt. Welche Vögel wir beobachten konnten, kannst du in diesem Beitrag lesen.
Bei der „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich um eine Mitmachaktion für jedermann. Ziel ist es, nähere Aufschlüsse über die Entwicklungen unserer Gartenvögel zu erhalten, beziehungsweise herauszufinden, inwiefern Wintervögel von Klimaerwärmung und anderen Faktoren beeinflusst werden.
 

Wie läuft die „Stunde der Wintervögel“ ab?

Eine Stunde lang werden Vögel gezählt. Hierbei ist es wichtig, nur die Anzahl der Vögel einer Vogelart zu notieren, die gleichzeitig am Ort der Beobachtung zu sehen ist. Wenn du zum Beispiel von 8:00 bis 9:00 Uhr beobachtest und um 8:10 Uhr zwei Kohlmeisen gleichzeitig siehst, um 8:35 Uhr jedoch 4 Kohlmeisen gleichzeitig beobachten kannst, dann wird die Zahl „4“ für Kohlmeisen notiert, also immer die höchste Zahl der Vogelart, die gleichzeitig beobachtet wurde. Beobachtet werden kann im eigenen Garten, im Park oder sogar vom Fenster aus.

Sowohl beim NABU als auch beim LBV gibt es Formulare, auf denen du deine Beobachtungen notieren kannst. Im Anschluss daran meldest du diese beim NABU beziehungsweise beim LBV, wenn du in Bayern lebst. Meldungen kannst du online, auf dem Postweg und an bestimmten Tagen zudem telefonisch vornehmen. Mit etwas Glück kannst du zudem einen der attraktiven Preise gewinnen.

Die genauen Teilnahmebedingungen und Anleitungen zur Durchführung der Zählung kannst du bei NABU und LBV nachlesen.
 

Unsere Zahlen: „Stunde der Wintervögel“

  • Amseln: 1
  • Elstern: 2
  • Kohlmeisen: 3
  • Blaumeisen: 5
  • Haubenmeisen: 1
  • Sumpfmeisen: 1
  • Haussperlinge: 5
  • Stare: 7
  • Sperber: 1
  • Eichhörnchen: 1 (für die „Stunde der Wintervögel“ nicht relevant!)

Abhängig davon, wie viel „Betrieb“ auf einmal am Beobachtungsort herrscht, kann das Zählen mitunter nicht ganz einfach sein. Doch durch das warme Wetter bedingt war zumindest bei uns im Garten deutlich weniger los als an kalten Wintertagen. Eine Stunde lang konzentriert zu beobachten, wer sich zum Beispiel an einer Futterstelle oder im Garten allgemein einfindet, ist jedoch wirklich spannend und hat uns viel Freude bereitet. Wenn du ebenfalls Spaß daran gefunden hast, dann wäre es prima, wenn du im kommenden Jahr auch teilnimmst, denn je mehr Daten gesammelt werden, desto aussagekräftiger werden die Auswertungen.