Krokusse und Bienen

Frühlingskrokus mit Biene Vor genau 4 Wochen hatte ich einen Artikel über die Frühlingsblüher in unserem Garten geschrieben und Ihnen ein Update versprochen. Dieses kommt heute …

Von den Krokussen gibt es einiges zu berichten. Wir hatten im vergangenen Herbst drei verschiedene Krokusarten gesetzt: Wildkrokusse, Elfenkrokusse und Frühlings-Krokusse. Letztere sind in der Abbildung links zu sehen.

 

Krokusse – Welche Art blüht wann?

WildkrokusseZunächst einmal ein paar Beobachtungen, was die Blütezeit angeht. Die Wildkrokusse, die rechts im Bild zu sehen sind, waren die ersten, die geblüht haben.

Etwas überrascht war ich von den Elfenkrokussen, da diese ja dafür bekannt sind, sehr früh zu blühen. ElfenkrokusseZwar kamen sie etwas früher aus der Erde, jedoch blieben die Blüten recht lange geschlossen, wie in der Abbildung rechts zu sehen ist.

Frühlings-Krokusse
 
Auch die Frühlings-Krokusse waren bereits etwas weiter geöffnet als die Elfenkrokusse, wie in der Abbildung links zu sehen ist. Allerdings kann dies auch damit zusammen hängen, dass die Frühlingskrokusse an einer etwas geschützteren Stelle stehen als die Elfenkrokusse. Alle drei Aufnahmen wurden natürlich am gleichen Tag und zur gleichen Uhrzeit aufgenommen.

Ich werde dies in den kommenden Jahren weiter beobachten. Bessere Vergleiche werden auch dann möglich sein, wenn die Krokus-Bestände größer geworden sind. Da wir auch im Jahr 2016 planen, den Bestand an Krokussen auszubauen, wird sicherlich schon das nächste Jahr neue Erkenntnisse mit sich bringen.

 

Krokusse – Worauf fliegen Bienen?

Die für mich wichtigste Frage bei Neupflanzungen ist generell immer die, wie beliebt die Neuankömmlinge bei Tieren sind. Die Krokusse haben wir hauptsächlich für Bienen gesetzt. Da wir bereits im vergangenen Jahr Frühlings-Krokusse hatten, wussten wir, dass diese von Bienen ausgesprochen gerne angenommen werden.

Wildkrokus mit Biene

Nun waren in diesem Jahr zur Krokus-Blüte aufgrund der kalten Temperaturen bislang noch recht wenig Bienen bei uns hier unterwegs, aber am vergangenen Samstag konnten wir erstmals Bienen beim Besuch der Krokusse beobachten. Ganz eindeutig wurden an jenem Samstag die Frühlingskrokusse (Abbildung links oben am Anfang des Artikels) stärker besucht als Wild- und Elfenkrokusse (Abbildung rechts Wildkrokus). Allerdings steht diese Beobachtung noch auf sehr wackeligen Füßen, da zum einen der oben bereits erwähnte geschütztere Standort der Frühlings-Krokusse ausschlaggebend sein könnte. Erschwerend kommt hinzu, dass natürlich die beobachtete Anzahl von Bienen und der nur einmalige Beobachtungstag sich nicht dazu eignen, aussagekräftige Schlussfolgerungen anzustellen. Interessant ist es allemal und ich werde das in den kommenden Tagen weiter beobachten.

Hier die Zahlen der gleichzeitig beobachteten Bienen:

  • Wildkrokusse: 1
  • Elfenkrokusse: 1
  • Frühlings-Krokusse: 7

 

Narzissen, Blausterne, Traubenhyazinthe

BlausternWas unser Beet mit im letzten Jahr neu angelegten Frühlingsblühern anbelangt, gibt es bislang recht wenig zu berichten. Die Dichternarzissen sind schon recht weit gediehen, während die Pfauenaugen-Narzissen und Traubenhyazinthen bislang nur einige Zentimeter aus dem Boden gekommen sind. Beim Blaustern zeigen sich an zwei Stellen bereits die ersten blauen Knospen, wie auf dem Bild links zu sehen ist.

Von den Märzenbechern ist bislang weit und breit nichts zu sehen. Wenn die Frühlingsblüher etwas weiter gediehen sind, werde ich nochmal ein Update für Sie zusammenstellen.

 

Fazit

Die Krokusse geben allesamt ein sehr hübsches Bild ab, was sicherlich noch beeindruckender werden wird, wenn die Bestände in den kommenden Jahren angewachsen sind. In Bezug auf die Bienen sind wir vor allem mit den Frühlings-Krokussen äußerst zufrieden, Elfen- und Wildkrokusse werden aber sicherlich auch noch mehr Bienen anziehen. Gerade die Elfenkrokusse sind eigentlich bekannt dafür. Auf die anderen Frühlingsblüher, allen voran die Dichternarzisse, warten wir noch gespannt und ob die Märzenbecher eventuell schon wieder als Winterfutter für hungrige Wühlmause dienen mussten, bleibt abzuwarten.